Bewerbungsprozess geht weiter

06. April 2020

Die deutschen Bewerbungen zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 sollen erst einmal weiterlaufen, wie geplant.

Dieses Vorgehen hat die Kulturstiftung der Länder in Abstimmung mit der EU Kommission vorgeschlagen. Demnach wird vorerst davon ausgegangen, dass das Bewerbungsverfahren ohne Verschiebungen oder sonstige Veränderungen weitergehen kann. Um den 19. April soll die Situation noch einmal bewertet werden.

Jedes Jahr ernennt die Europäische Union jeweils eine Stadt zweier Mitgliedsstaaten zur Kulturhauptstadt Europas. Hildesheim hat es im Dezember 2019 als kleinste Bewerberstadt in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft. Fünf deutsche Städte sind noch im Rennen um den Titel, der für das Jahr 2025 vergeben wird.

Durch die aktuelle Krise steht in Frage, ob das Bewerbungsverfahren mit seinen öffentlichen Veranstaltungen und dem straffen Zeitplan gehalten werden kann.

Das zweite Bewerbungsbuch soll bereits am 31. Juli abgegeben werden. Ein Besuch der europäischen Jury ist für den 15. September in der Region Hildesheim geplant. Die Entscheidung, welche deutsche Stadt sich Kulturhauptstadt Europas 2025 nennen darf, soll am 23. September gefällt werden.